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4eck

10.06.2012 | 1 Kommentar

Mittlerweile hat es sich in meinem Bekanntenkreis schon herumgesprochen, dass ich einen Blog über aktuelle Trends für austria.com schreibe. Jetzt krieg ich also immer öfter Vorschläge zu Themen über die ich schreiben könnte. “Schreib doch über die Band Kraftklub!” - aber das war gerade nach Cro, da wollte ich nicht schon wieder Musik machen. “Mach doch was über Instagram!” - das gibt’s doch schon über ein Jahr. “Wie wär’s mit Wakeboarden?” - nur weil ich gerade über Longboards geschrieben hab? “Geh doch Zumba tanzen und schreib dann drüber!” - äh, nein?!

Die meisten Sachen verwerfe ich kurz, nachdem ich sie gehört habe gleich wieder. Aber dann hat mir letztens eine Freundin erzählt, sie hätte von einem neuen Lokal in Wien gehört. Ein Lokal, in dem man nicht wie herkömmlich beim Kellner bestellt (wie langweilig), sondern mit einem Tablet seinen Wunsch direkt in die Küche schickt. Das könnte passen, denk ich mir. Also sind wir da für einen Lokalaugenschein hingegangen.

Das Restaurant heißt “4eck” und liegt zentral im 1. Bezirk. Dort angekommen wird man zuerst gefragt, ob man das erste Mal hier ist und gegebenenfalls in die Bedienung des Tablets eingewiesen. Es ist aber nicht besonders schwer und eigentlich alles selbsterklärend. Zu Mittag gibt’s zwei günstige Menüs zur Auswahl, am Abend eine umfangreiche Speisekarte. Man setzt auf Exklusivität mit besonderen Kreationen und kleinen Portionen - und bleibt dabei günstig.

Benedikt Missmann

Caption: Benedikt Missmann

Die Philosophie im “4eck” lautet: Durchkosten. Das bedeutet wirklich kleine Portionen aber auch kleine Preise. Es ist zu empfehlen mehrere Gänge zu essen. Das Teuerste auf der Karte ist ein Steak mit Eierschwammerl und Rosmarinkartoffeln um 7,80€. Die Pizza Margherita kostet lediglich 3,20€. Es wird also trotz mehr als einem Gericht nicht außergewöhnlich teuer.

Ich bin zu Mittag da und entscheide mich für das Menü. An diesem Tag ist das eine Spargelcremesuppe und ein Seelachsfilet mit Bandnudeln und Spargel. Schon wenige Minuten nachdem ich auf “Bestellung abschicken” getippt habe kommt die Suppe. Und die ist.

Wenn man ungern mit seinem Gegenüber redet, kann man sich die Zeit mit dem Tablet vertreiben. Hier erfährt man, wo die Zutaten herkommen und kann mit Filtern nach Gerichten suchen, die zum Beispiel auch für lactoseintolerante Gäste geeignet sind. Spiele gibt’s leider keine, aber die Zusammenarbeit mit einer Tageszeitung ist geplant, wie man hört.

Benedikt Missmann (Leider nur mit dem Handy)

Caption: Benedikt Missmann (Leider nur mit dem Handy)

Betrieben wird das Lokal übrigens von vier WU-Studenten. Das merkt man dem jugendlichen, innovativen Konzept auch irgendwie an. Während der EM kann man die Spiele auch im “4eck” auf einer Leinwand mitverfolgen. Da macht dann das Tablet richtig Sinn! Denn man muss nicht immer warten, bis der nächste Kellner vorbeikommt, damit man ein neues Bier bestellen kann.

Im Vordergrund steht aber natürlich das Essen. Und das ist außergewöhnlich gut. Die Idee ist neu und einfallsreich, und dass man das Tablet manchmal zweimal bitten muss, bevor es eine Bestellung akzeptiert, kann die Stimmung auch nicht trüben.

Mittelmäßig langer Blog, kurzer Sinn: Geht da hin!

PS.: Meine nette Kollegin, die langjährige ATV-Wetterfee Regina Kail-Urban, hat sich dem “4eck” ebenfalls gewidmet. Sie schreibt über Detox und hat sich die Speisekarte diesbezüglich vorgeknöpft. Sie war so nett und hat in jedem zweiten Satz erwähnt, dass ich auch schon über das Lokal geschrieben hab. Also schaut euch doch auch an, was sie zu sagen hat. Hier geht’s zu Regina.

Regina Kail-Urban beim experimentieren mit dem Tablet.

Regina Kail-Urban beim experimentieren mit dem Tablet.

(BMI)

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Ein Kommentar

  1. regina kail-urban

    wow die startseite : ) i like! glg regina

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